Spielabsage wegen verbrannter FCB-Garderobe
Wegen eines Brands im Kabinentrakt des St. Jakob-Parks in Basel wurde die Partie zwischen Thun und Basel am heutigen Samstagabend abgesagt. Das Feuer wütete nämlich in der FCB-Garderobe. Der Antritt zum Auswärtsspiel ist damit nicht möglich.
FCB-Verantwortliche kommentierten, der Brand habe „persönliche Fussballschuhe, sämtliches Spiel- und Ersatzmaterial (Trikots, Trainingsmaterial usw.) sowie medizinisches und technisches Equipment, das für den Spielbetrieb benötigt wird“, unbrauchbar gemacht.
Da auch das Ersatzmaterial den Flammen zum Opfer fiel, sieht sich der FC Basel derzeit außerstande, überhaupt zu Partien anzutreten – weder im eigenen Stadion noch auswärts.
Stand der Ermittlungen: Technischer Defekt oder Brandstiftung
Während die Trümmer noch rauchen, hat die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt bereits die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Aktuellen Berichten zufolge wird eine technische Ursache – etwa ein Kurzschluss im Bereich der Wäschetrockner oder der medizinischen Geräte – ebenso geprüft wie vorsätzliche Brandstiftung. Spezialisten der Kriminaltechnik sicherten Spuren im rußgeschwärzten Kabinentrakt. Bisher gibt es jedoch keine Anzeichen für ein gewaltsames Eindringen von außen.
Das Stadionmanagement arbeitet derweil unter Hochdruck an einem Sanierungsplan, um den Spielbetrieb so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Für den FC Basel ist der Vorfall nicht nur ein logistischer Albtraum, sondern auch ein herber emotionaler Schlag im laufenden Meisterschaftskampf.
Am Wochenende findet der 33. Spieltag der Schweizer Brack Super League statt. Danach folgt die Meister- bzw. Abstiegsrunde. Der FC Thun und der FC Basel sind bereits für die Meisterrunde qualifiziert.
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